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Ramadhani, Deka und Lewis suchen Götti und Gotte!

Ramadhani, Deka und Lewis suchen Götti und Gotte!

Um noch mehr Palmöl-Plantagen anlegen zu können, wird auf Sumatra der Wald durch Holzschlag und Brandrodung zerstört: für sinnlose und überflüssige Tropenholz-Bücherwände, Schokolade und Bade-Gels. Dadurch verlieren unsere nächsten Verwandten in rasantem Tempo ihren Lebensraum. Der Bestand der Orang-Utans – was soviel bedeutet wie „Waldmensch“ – hat in den letzten 75 Jahren um mehr als 80 Prozent abgenommen! Nur noch auf 14 000 wird ihr Bestand auf Sumatra geschätzt – und schon bald werden die liebenswerten und wunderschönen Primaten endgültig verschwunden sein, wenn wir nicht schleunigst den Kauf billiger Palmöl-Produkte beenden! Der Kunde ist König – es liegt ganz allein in unserer Hand, das Kleingedruckte zu lesen und die entsprechenden Produkte auf den Regalen stehen zu lassen!!!!

Seit anfangs der 70er-Jahre kümmert sich die Schweizer Zoologin Regina Frey mit ihrer Stiftung PanEco um das Überleben der Orang-Utans auf Sumatra. In ihrer Pflegestation Batu M’Belin betreuen fachkundige Mitarbeiter die eingelieferten Oran-Utans – häufig kleine Jungtiere, deren Mütter illegal auf den Plantagen abgeschossen wurden. Seit einiger Zeit ist es möglich, die PanEco-Orangs als „Patenkinder“ zu adoptieren und ihr Ueberleben bzw. ihre Wiederansiedlung mitzufinanzieren.

Für 25 Franken im Monat oder 300 Franken im Jahr kann man Götti bzw. Gotte eines Orang-Utans werden – Bitte helfen auch Sie mit:
www.paneco.ch
mail@paneco.ch

Zurzeit warten auf der Pflege-Station mehrere Orang-Utans auf unsere Hilfe:

– RAMADHANI wog, als sie im Juni 2016 auf die Station gebracht wurde, nicht einmal mehr 2 Kilo – soviel bringt ein neugeborenes Orangkind etwa auf die Waage! Ihre Mutter war wohl getötet und sie selbst an der Kette im Hinterhof gehalten worden… Zum Glück erholte sich RAMADHANI bei sachkundiger Pflege schnell und wird zurzeit auf das Leben in Freiheit vorbereitet.

– DEKA ist ein Orang-Utan-Bub, dessen Mutter wohl ebenfalls getötet wurde. Er wurde zusammen mit seinem etwas älteren Freund IBEN abgegeben, an dem er sehr hängt. Nachdem es den Ärzten gelungen ist, eine Gewehrkugel aus seinem Hinterkopf zu entfernen, befindet sich DEKA auf dem Weg der Besserung und darf ebefalls auf ein Leben im geschützten Reservat hoffen.

– LEWIS. Dieser wunderschöne, stattliche Orang-Mann (ca. 25 Jahre alt) wurde aufgegriffen, als er völlig orientierungslos über die Plantagen und Felder irrte. Wie sich herausstellte, hatte man auf ihn geschossen, weil er wohl Bananen „geklaut“ hatte. In seinem Kopf steckten nicht weniger als 15 Gewehrkugeln! LEWIS konnte gerettet werden, verlor aber das Augenlicht und wird wohl nie mehr in Freiheit leben können. Für ihn und ähnliche Opfer brutaler Ausrottungswilderei plant PanEco ein grosses Schutzgehege.

Nach RAMADHANI und LEWIS habe ich soeben auch für den kleinen DEKA eine Patenschaft übernommen, die ich aus dem Honorar für einen Vortrag über die Aufzucht meiner Affenkinder finanziere. Ich würde mich riesig freuen, wenn die drei auf diesem Weg weitere Gotten und Göttis finden würden! Wer hilft?

Bei Interesse:
www.paneco.ch
mail@paneco.ch
(Herr Beat Schumacher/Herr Reto Urech/ Herr Eberhard Dilger)

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