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Hunde erkennen unsere Gefühle  – ja was denn sonst?

Hunde erkennen unsere Gefühle – ja was denn sonst?

Hätten Sie es gewusst? Hunde können anhand der Miene und der Stimme die Gefühle eines Menschen erkennen! Dies gehe laut einer Meldung der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) aus einer Studie hervor, die das britische Fachjournal „Biology Letters“ vor kurzem veröffentlichte. Bisher hatte die Wissenschaft angenommen, dass nur Lebewesen innerhalb einer Spezies (also von Gorilla zu Gorilla oder von Hund zu Hund usw.) in der Lage seien, Gefühle von Artgenossen zu erkennen. Die einzige Ausnahme: der Mensch. Ihm traute man zu, die Gefühle aller andern Lebewesen einschätzen zu können (auch dafür würde man leicht einige Gegenbeispiele finden…!)

Um die Gefühle einer andern Art zu erkennen, muss das Gehirn Bilder und Töne in Emotionen umwandeln und diese vergleichen und bewerten können. Die siebzehn Hunde, die an der Studie teilnahmen, wurden mit verschiedenen Gesichtsausdrücken ihnen unbekannter Menschen konfrontiert und hörten gleichzeitig fröhliche, verärgerte oder frustrierte Stimmen, die ihnen ebenfalls unbekannt waren. Es zeigte sich, dass die Hunde Stimmlage und Mimik durchs Band richtig zuordnen konnten. Die Forscher gehen davon aus, dass die seit Jahrtausenden enge und besondere Bindung zwischen Hunden und Menschen zur Ausprägung dieser Fähigkeit beigetragen hat.

Allein das Betrachten unserer Fotos, mit denen wir die Wissenschaft bildmässig ein bisschen aufpeppen wollen, könnte einen vielleicht schon auf den Gedanken bringen, dass die Meldung für Hundefreunde nicht wirklich überraschend ist – oder?

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1 Comment

Das kann ich nur bestätigen! Denn wie sonst würde sich erklären lassen, dass mein „D´li“ so auf meine Stimmungen reagiert? Dass eine gerunzelte Stirn für Sorgenfalten und hängende Ohren sorgt? Dass Tränen meinerseits Demani zu einem „über-mein-Gesicht-schlecken-wollen“ animiert? Dass mein ängstliches Gesicht zu erhöhter Aufmerksamkeit seinerseits oder ein „sich-hinter-mir-verstecken“ von Demani führt? Und er erkennt nicht nur die Mimik, nein er erkennt die tief in mir schlummernden Gefühle, die selbst ich noch nicht wahrnehme. Hunde bringen einem bei, sich selbst besser kennenzulernen. Ist das nicht schön?

Danke, liebe Annemarie, für diesen Bericht und die wunderbaren Bilder!