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„Altweibersommer“ löst die „Hundstage“ ab

„Altweibersommer“ löst die „Hundstage“ ab

Nach den heissen „Hundstagen“ hat jetzt der „Altweibersommer“ Einzug gehalten im Horngarten. Und wie jede Jahreszeit hat auch diese ihre Reize: Im Bauerngarten sind Himbeeren und Brombeeren reif, der Feigenbaum trägt letzte Früchte und was wir nicht sofort ernten, stiebitzen die Vögel. Die Reben tragen süsse Traubenlast und die wilden Reben „tun als ob“, indem sie Kaskaden von rotem Laub herunterhängen lassen. Noch blühen Rosen und Herbstflor, während die „Tierli“, wie man im Züribiet die Kornelkirschen nennt, zu feiner Ggomfi verarbeitet werden (wenigstens von denen, welche die „saftige“ Arbeit des Entsteinens nicht scheuen!). Zwei- und Vierbeiner geniessen die immer noch wärmenden Sonnenstrahlen und die Haselnüsse, die jeden Morgen unter dem grossen Busch beim Essplatz liegen – davon kriegen Buyuni, Daymani und Pancho unisono das, was wir „Toblerone“ nennen! Auch der Holzofengrill ist noch manchmal in Gebrauch, auch wenn die Abende nicht mehr so schön lang sind, und die Hunde finden es nach wie vor lustig, am nächsten Morgen nach vergessenen Grill-Resten zu suchen. Und last but not least: Auch der See ladet mit 22 Grad Wassertemperatur nach wie vor zum Bade – allerdings nur die Zweibeiner, die im Gegensatz zu unseren „wasserscheuen“ Vierbeinern immer wieder ihre Runden drehen.

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