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Erongo-Wurf in Aktion: Fütterung wie bei den Wild-Caniden

Erongo-Wurf in Aktion: Fütterung wie bei den Wild-Caniden

Der Erongo-Wurf im UMLANI-Kennel unserer Freunde Stefani Westphal und Dany Vonesch hat sich weder von der Impferei und Chipperei durch den Tierarzt am Samstag noch von der heutigen Wurf-Abnahme durch die Zuchtwartin des RRCS und schon gar nicht durch den gestrigen Rechtsrutsch bei den Parlamentswahlen beeindrucken lassen: Es herrscht voll „action“ und „High Speed“ im toll eingerichteten Abenteuer-Welpenspielgarten auf dem Friedslisberg! PANDU (ehemals Herr Rot), MAKORI (ehemals Herr Grün), KIMANI (ehemals Frl. Gelb) und WARIDI (ehemals Frl. Rosa) sind jetzt bereits acht Wochen alt und geben so richtig Gas – auch wenn die Temperaturen und Regen-Oechslegrade nicht immer ganz ideal sind, lässt sich das vierblätterige Kleeblatt nicht so schnell von seinen temporeichen Ausflügen ins Grüne abbringen!

Nandi ist eine wunderbare Mutter und nachdem sie anfangs ihre beiden Töchter aus dem ersten und aus dem zweiten Wurf – Moremi und Daymani – bei ihren Puppysitting-Einsätzen sorgfältig im Auge behielt, ist sie inzwischen ganz locker und lässt den beiden Nannies (fast) „freie Pfote“ bei ihren Hüte-Einsätzen: die freie Zeit nutzt sie dann gerne mal für ein Nickerchen …

Heute haben wir Daymani dabei „erwischt“, dass sie den Kleinen ihren „Zmorgen“ herauswürgte: Hundemütter ursprünglicher Rassen haben sich manchmal diesen Ur-Instinkt bewahrt, der bei vielen Wild-Caniden vorhanden ist, am ausgeprägtesten bei den afrikanischen Hyänenhunden, die bei der Rückkehr von der Jagd ihren zurückgebliebenen Jungen (und auch den alten und schwachen Tieren des Rudels) die bereits gefressene und an-verdaute Fleischmahlzeit herauswürgen. Für die Welpen ist dies das beste und gesündeste Futter, das man sich vorstellen kann – auch zuhause im Kennel! Entsprechend begeistert waren denn auch heute die kleinen Erongos – und selbstverständlich wir Zweibeiner, die wir uns über das instinktsichere Verhalten unserer Hündinnen sehr freuen. Dass auch die mit 16 Monaten noch sehr junge Daymani dieses Mutter-Verhalten der Wildhunde schon bei ihren Halbgeschwistern anwendet, zeigt, wie natürlich die Instinkte unserer Rasse noch sind!

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