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Busch-Hunde – fast wie einst

Busch-Hunde – fast wie einst

Prägung ist alles – und was zwischen der dritten und sechzehnten Woche von den jungen Hunden „aufgeschnappt“ wird, prägt sich ganz fest ein und ist fast unlöschbar. Das wissen wir seit Konrad Lorenz und seinem berühmten Gänsekind Martina – gelegentliches Nachlesen ist für Hundehalter und sowieso für Hundezüchter sehr zu empfehlen!
Unser Fünferpack erfuhr gestern eine Prägung der speziellen Art – fast wie einst bei den Pionieren im südlichen afrikanischen Busch: Gärtner-Freund Heinz war da und lichtete den grossen Haselnuss im Welpengarten aus, um den Schildkröten etwas mehr Sonne zu verschaffen – die Äste fielen direkt in den Welpengarten, sehr zum Staunen und zur Freude unserer fünf kleinen Ridgebacks! Zusammen mit Nanny Sisi erkundeten sie den grossartigen neuen Urwald, krochen unter Ästen durch und kletterten über Hasellaub, fetzten sich gegenseitig und nagten an Ästen und Zweigen. Kurz: Es war ein richtiges Busch-Spiel, fast wie zu Pionierzeiten unserer Rasse in den Steppen ausserhalb von Bulawayo! Und spontan entschlossen wir uns: Der Busch bleibt im Welpengarten, solange unsere Puppies noch da sind – auf dass sie genügend Zeit haben, richtige Ridgeback-Prägung im alten Stil zu bekommen und waschechte BUSCH-HUNDE zu werden…!

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